| Rund
um das Wasser |
Wasserversorgung |
| Der
Kreislauf des Wassers |
Was geschieht
mit dem verschmutztem Wasser ? |
Rund um das
Wasser
Alle Lebewesen auf
der Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen sind auf Wasser angewiesen. Ohne Wasser
gibt es kein Leben. Länger als vier bis fünf Tage kann ein Mensch ohne
Wasser nicht überleben. Pflanzen brauchen Wasser zum Wachsen.
Zwei Drittel der Erdoberfläche ist von Wasser bedeckt. Es sind die Ozeane,
oder auch Weltmeere, riesengroße, zusammenhängende Wassermassen, die
insgesamt 71% der Erde bedecken.
Aber auch
in Bächen, Seen und Flüssen sammelt sich dasRegenwasser.
Wasser befindet sich überall: in festem, also gefrorenem Zustand als Gletscher
oder Schnee, flüssig als Meer oder Fluß, See und Grundwasser, in allen
Lebewesen (der Mensch besteht zu über 70 % aus Wasser) und schließlich
gasförmig als Wasserdampf.
Wasser ist eine chemische Verbindung, es besteht aus 2 Elementen: 1 Teil Sauerstoff
(O) verbindet sich mit 2 Teilen Wasserstoff
(H) - es entsteht Wasser. Das ist so ähnlich, wie wenn du Legoteile aufeinander
fügst.
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Der
Kreislauf des Wassers
Das Wasser, das als Regen oder Schnee
vom Himmel fällt, ist Teil eines ununterbrochenen Kreislaufs. Flüsse
und Seen werden durch den Wasserkreislauf ständig wieder aufgefüllt.
Die Sonne lässt Wasser aus dem Meer verdunsten, der Dampf bildet Wolken,
wenn er aufsteigt und fällt schließlich als Regen wieder auf die Erde.
Der Regen fließt in die Flüsse und Seen und gelangt schließlich
wieder ins Meer zurück.
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Wasser kann verdunsten
oder aber auch verdampfen
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.Versuche
doch einmal, die folgende Frage zu beantworten:
Wohin verschwindet das Wasser einer
Regenpfütze?
- Denke daran: Regenwasser kann an der Oberfläche abfließen.
- Regenwasser kann im Boden versickern.
- Regenwasser kann verdunsten.
Das folgende Bild zeigt dir, wie
der Waseserkreislauf funktioniert:






Durch die Wärme der Sonne verdunstet
das Wasser der Meere, Flüsse und Seen. Auch Bäume und Pflanzen verdunsten
Wasser. Der Wasserdampf steigt nach oben, kühlt ab und verdichtet sich zu
einer Wolke.
Der Wind bläst die Wolke
vor sich her, dabei sammeln sich immer mehr Regentropfen in der Wolke an. Sobald
die Wolke zu schwer wird, oder aber ein Hindernis wie beispielsweise ein Berg
die Wolke aufhält, fallen die Regentropfen wieder zu Boden.
Dort versickert das Regenwasser im Boden, es fliesst durch die wasserdurchlässigen
Schichten wie Erde, Sand und Kies hindurch. Trifft das Wasser auf eine wasserundurchlässige
Ton- oder Lehmschicht, so sammelt es sich. Man nennt dieses Wasser Grundwasser.
Dort, wo das Grundwasser von selbst an die Oberfläche tritt, entsteht eine
Quelle. Das Wasser der Quellen und das an der Oberfläche gebliebene Wasser
sammelt sich in Bächen und Flüsse und gelangt so wiederum ins Meer.
Der Kreislauf schließt sich.
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Wasserversorgung
Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit,
daß wir nur den Wasserhahn aufzudrehen brauchen, um jede Menge frisches,
klares Wasser zu erhalten. Wie aber gelangt das Wasser in den Wasserhahn?
Vor hundert Jahren war es etwas ganz Besonderes, im Haus fließendes Wasser
zu haben. Vor zweihundert Jahren war schon ein eigener Brunnen am Haus eine Besonderheit,
die Menschen mussten das Wasser eimerweise aus dem öffentlichen Brunnen holen
oder es den Wasserträgern abkaufen.
Die Menschen holten ihr Trinkwasser aus Bächen,
Flüssen und Seen. Dabei kam es vor, daß sie weite Strecken zurücklegen
mussten.  |
Aus diesem Brunne musste das Wasser mit Eimern,
die an langen Stangen befestigt waren, herausgeschöpft werden.

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Beim Ziehbrunnen wurde das Wasser mit Eimern aus
der Tiefe emporgezogen.

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Beim Pumppbrunnen wurde das Wasser mit einer Pumpe
aus dem Erdboden nach oben gepumpt.

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Wie aber kommt das Wassser in unsere
Häuser?

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1 Die Lehmschicht: auf ihr
sammelt sich das
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2 Grundwasser
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3 Brunnen: er wird bis zum
Grundwasserspiegel in den Boden gegraben und mit Hilfe eines
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4 Pumpwerks wird das Wasser
bis in den
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5 Hochbehälter gepumpt.
Von dort fließt das Wasser durch das
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6 Fallrohr nach unten in die
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7 Hauptleitung und schließlich
in die einzelnen
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8 Hausleitungen. Und hier
drehst du dann nur noch den Wasserhahn auf und hast jederzeit sauberes und frischen
Wasser im Haus.
Wichtig dabei ist, dass der Hochbehälter wirklich immer hoch oben steht.
Denn Wasser fließt nur abwärts, niemals aufwärts.
Auf dem Bild siehst du, dass die beiden
Häuser ganz oben am Berg kein Wasser mehr erhalten. Sie stehen höher
als der Hochbehälter und so kann das Wasser in den Leitungen nicht so hoch
steigen wie die Häuser liegen.
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Was
geschieht mit dem verschmutztem Wasser ?
Wasser kann viele verschiedene Namen
haben:
Am Anfang heißt es Grundwasser, dann wird es
zum Quellwasser, zum Flußwasser und schließlich zum Trinkwasser. Sobald
du es irgendwo im Haushalt benutzt hast, wird das Wasser zum Abwasser. Es ist
nun nicht mehr sauber und muss wieder gereinigt werden. Wie diese Reinigung erfolgt,
will ich dir nun erklären.
Das Abwasser gelangt durch Leitungen in die Kläranlage.

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1 Rechenanlage (Sieben):
Ein riesiger Stabgitter-Rechen hält die großen, sperrigen Teile fest:
Holz, Pappe, Blech.
- 2 Sandfang (Absetzen):
Kies und Sand sinken zu Boden.
- 3 Vorklärbecken (Absetzen und Aufschwimmen):
Der feine ungelöste Schmutz setzt sich im Schlamm ab. Ein Räumer streift
die Schwimmstoffe wie Öl und Fett vom Wasserspiegel.
- 4 Tropfkörper (Filter und Reinigung durch
Bakterien):
Das Abwasser tropt durch Lavaschlacke und Grobkobs hindurch. Dabei wird es wie
in einem Kaffeefilter gefiltert. Bakterien und Kleinlebewesen "fressen"
die gelösten Faulstoffe auf und verwandeln sie in absetzbare Stoffe.
- 5 Nachklärbecken (Absetzen):
Die neu entstandenen absetzbaren Stoffe und abgestorbenen Bakterein und Kleinlebewesen
setzen sich ab. Das saubere Wasser kann nun zurück in den Fluss fließen.
Aber: es ist noch kein Trinkwasser! Aber aus dem Abwasser ist wieder Flußwasser
geworden.
- 6 Pumpen befördern den Schlamm aus dem Vor-
und Nachklärbecken in den
- 7 beheizten
- 8 Faulbehälter. Der ausgefaulte Schlamm trocknet
auf
- 9 Schlammtrockenbecken und kann anschließend
als
- 10 Dünger verkauft werden.
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