Die Pilze und der Wald

Für den Wald sind alle Pilze lebenswichtig.
Ihr Körper ist ein Geflecht aus feinen Fäden, das sogenannte Myzel. Dieses Myzel breitet sich in der Erde aus. Die Pilzhüte, die du im Wald siehst sind die Fruchtkörper (also ähnlich wie Himbeeren oder Heidelbeeren) die einige Pilzarten (Ständerpilze) hervorbringen.
Pilze haben kein Blattgrün. Darum können sie ihre Nahrungsstoffe nicht selber herstellen. Stattdessen gwinnen sie ihre Nahrung von modernden Pflanzenresten. Viele Arten versorgen mit diesen Nährstoffen auch die Wurzeln der Bäume und Sträucher und erhalten so den Wald.
Die oberirdischen Teile der Pilze dienen der Fortpflanzung. Darum ist es ein Waldfrevel, wenn Spaziergänger die Pilzhüte zertreten, weil sie denken sie könnten giftig sein.
Pilze finden sich überwiegend in feuchten Wäldern, aber auch auf Wiesen und Feldern. Die Haupt-Fruchtzeit der Pilze sind der Spätsommer und der Herbst.

Der Pilz
Die Erkennungsmerkmale der Pilze

Die Hutform: gebuckelt, trichterförmig oder glockig

Die Hutunterseite: Blätter oder auch Lamellen, Stacheln, Leisten

Stiel: keulig dick, schlank mit Ring, schlank mit Knolle.

Hutoberfläche: mit Hautflocken, geschuppt, gestachelt.

 
 
 
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