So funktioniert mein Ohr
So sieht mein Ohr aus
 
 

Was leisten unsere Ohren

Das Ohr ist ein sehr wichtiges Sinnesorgan. Wir hören verschiedene Töne: laute, leise, nahe, ferne, hohe, tiefe, lange oder kurze. Das Ohr fängt Töne und Geräusche - die Schallwellen, auf.
Kinder ohne Gehör können auch nicht selbständig sprechen lernen. Sie sind taub und bleiben daher auch stumm, wenn sie nicht besonders angeleitet und unterrichtet werden. Taube und fast taube Kinder erlernen in besonderen Schulen, den Gehörlösenschulen mit großer Anstrengung und Geduld Sprechen. Sie lesen Laute, Worte und ganze Sätze vom Mund ab und bilden sie nicht. Wenn noch Hörreste vorhanden sind, können Hörgeräte eine große Hilfe leisten. Taube Menschen verständigen sich untereinander meist in einer Zeichensprache, die mit den Händen gebildet wird und durch gleichzeitiges Absehen vom Mund.

Probiere doch einmal aus:
Halte deine Ohren mit beiden Daumen oder den Handlächen fest zu. Hörst du noch etwas?
Halte deine Ohren nun einmal nur ganz leicht zu, Was stellst du nun fest?
Halte dir abwechselnd das linke und das rechte Ohr zu. Was hörst du jetzt?
Was denkst du, warum kannst du besser hören, wenn du deine hohlen Hände hinter die Ohrmuschel hältst?
Hörst du mit beiden Ohren gleich gut? Wie kannst du das nachprüfen? Versuche es einmal.
Mit einem Hörrohr kann man Geräusche besser hören. Rolle ein Papier zusammen und sprich durch diese Röhre. Probiere ..........es einfach einmal aus.

Warum aber haben wir zwei Ohren? Ganz einfach: Mit zwei Ohren kannst du genau hören, aus welcher Richtung ein Ton oder Geräusch kommt. Denn die Schallwelle erreicht immer ein Ohr zuerst und dann das zweite Ohr. Diese winzig kleine Zeitverzögerung genügt, um die Richtung der Geräuschquelle bestimmen zu können.

 

So sieht mein Ohr aus

Das Ohr ist ein sehr empfindliches Organ. Man teilt es in drei Bezirke auf:
Das Außenohr:
Hierzu zählen die Ohrmuschel, die Schmalzdrüsen, der Gehörgang sowie das Trommelfell. Die Ohrmuschel ist der einzige Teil des Ohres, der für uns deutlich sichtbar ist. DasTrommelfell trennt das Außenohr vom Mittelohr. Das Trommelfell ist eine elastische, schwingende, sehr dünne Haut, es verschließt das Ende des Gehörgangs.


Das Mittelohr:
Zum Mittelohr gehören die Gehörknöchelchen - Hammer, Amboss und Steigbügel.


Das Innenohr:
Hier findest du die Bogengänge, die Schnecke und den Gehörnerv. Das Innenohr bildet das eigentliche Hörorgan. Zudem ist es das Organ für den Gleichgewichtssinn.

 

So funktioniert mein Ohr

Hohe und tiefe Töne, laute und leise Geräusche dringen als Schallwellen durch die Luft ans Ohr.
Die Ohrmuschel fängt, wie ein Schalltrichter, die Luftwellen, die den Schall tragen, auf.
Die Schallwellen dringen in den Gehörgang ein - Härchen halten hier den feinen Schmutz auf und das Ohrenschmalz hält den Gehörgang sauber und geschmeidig.
Der Gehörgang leitet die Schallwellen weiter - sie stoßen an das Trommelfell. Das gerät durch den Aufprall der Schallwellen in Schwingung und leitet diese Schwingung auf die drei Gehörknöchelchen im Mittelohr weiter.
Weil sie einem Hamemr, einem Steigbügel und einem Amboss ähnlich sehen hat man sie auch so genannt.
Sie leiten den Schall weiter zur Schnecke im Innenohr. Diese gibt über empfindliche Nerven die Signale zum Gehirn weiter.
Erst jetzt wird uns bewusst, dass wir hören.

Hier noch einige ganz wichtige Regeln, die du immer beachten solltest, damit dein Ohr immer gut funktioniert:
Niemals mit einem spitzen Gegenstand im Ohr bohren - du kannst dich sehr schlimm verletzen oder sogar das Trommelfell beschädigen.
Das Ohr darf, wenn überhaupt, nur mit einem Wattestäbchen sehr vorsichtig gereinigt werden.
Bei Ohrenschmerzen den Arzt aufsuchen.
Bei Ohrenschäden nicht tauchen.